DWK – Aggregate

     Konrad-Adenauer-Straße 3 in D-56179 Vallendar

     Telefon: 0261 – 66366  Telefax: 0261 – 667048  E-Mail: info@dwk-aggregate.de

Mietaggregate – Kaufaggregate – Kabel – Automatiken – Lastwiderstände – Lichtmasten - Trafos

 

Wissenswertes

 

Stromerzeuger, angetrieben von Verbrennungsmotoren, dienen den vielfältigsten Einsatzzwecken.

Man braucht sie als Stromquelle im Freizeitbereich genauso wie im professionellen Einsatz. Sie treiben Elektrowerkzeuge an, sorgen für Beleuchtung u. v. m.

 

 

Folgendes sollten Sie beim Kauf eines Stromerzeugers bedenken:

 

Die wichtigste Frage ist sicherlich für was Sie den Stromerzeuger einsetzen möchten – hier wären die Möglichkeiten:

 

- um Strom zu haben, falls das öffentliche Netz ausfällt,

- um Strom zu haben, wenn vor Ort keiner vorhanden ist,

- um Strom zu haben, um Lastspitzen zu überbrücken.

 

 

Begriffsdefinition

Wie wählt man einen geeigneten Stromerzeuger aus?

Antriebsarten

Startsystem

Generatoren

Schutzart

Wasserschutz

Verbraucher

 

 

 

Begriffsdefinition:

 

Spannung:

Potentialunterschied zwischen zwei Polen - gemessen in Volt (V)

Stromstärke:

Elektronenfluss - gemessen in Ampere (A)

Widerstand:

Widerstand vermindert Elektronenfluss - gemessen in Ohm (Ω)

Leistung:

Elektrische Leistung entwickelt sich im Zusammenhang von Spannung und Strom, zum Beispiel in einem elektrischen Gerät bzw. Verbraucher - gemessen in Watt (W) oder Volt Ampere (VA).

Frequenz:

Wie oft der Wechselstrom seine Polarität pro Sekunden ändert - gemessen in Hertz (Hz).

Leistungsfaktor:

Relation zwischen Wirkleistung (W) und Scheinleistung (VA). Zeigt die verschiedenen Phasen zwischen Spannung und Stromstärke, abhängig von den Charakteristiken der Anlage. Ist eine reine Zahl, angezeigt in cosphi. Der Leistungsfaktor ist auf dem Typenschild des Gerätes ersichtlich.

 

Die abgebende Leistung des Aggregates kann wie folgt berechnet werden:

Wechselstrom (230 V) :   W = V x A x cosphi

Drehstrom (400 V) :        W = (V x A  x cosphi)

 

Wieder nach oben

 

 

 

Wie wählt man einen geeigneten Stromerzeuger aus?

 

Um die richtige Stromerzeugerwahl zu treffen, sind folgende Schritte notwendig:

 

1. Stellen Sie die Verbraucherart (ohmsche oder induktive) fest

 

ohmsche Verbraucher = einer oder mehrere Widerstände, die bei einer Spannung Hitze erzeugen, wie z. B. Ofen, Glühlampe, Bügeleisen.

 

Induktive Verbraucher  =  Hauptsächlich ist es das Vorhandensein von Induktivität, d. h. elektrisch

Komponenten, die Elektromagnetismus erzeugen. Spannung und Strom (bei sinusförmig) sind außerhalb der Phase, d. h. sie erreichen ihr Spitzen in zwei verschiedenen Momenten und benötigen kurzfristig, je nach Gerät, zum Anlaufen den zwei- bis achtfachen Strom der Dauerleistung, z. B. Ventilatoren, Bohrmaschinen, Pumpen, Kompressoren, Betonmischer usw.

 

2. Bestimmen Sie die notwendige Leistung der Verbraucher

 

3. Wählen Sie den geeigneten Stromerzeuger aus bzw. rufen Sie uns an, oder mailen Sie uns.

 

Wieder nach oben

 

 

 

Antriebsarten

 

Benzinmotoren kommen in Frage, wenn der Stromerzeuger für den mobilen Einsatz klein und leicht sein soll und nur kurze Laufzeiten bei intermittierendem Betrieb zu erwarten sind. Unsere Benzinstromerzeuger werden mit bleifreiem Normalbenzin betrieben.

Dieselmotoren sind schwerer und robuster und damit für längere Laufzeiten besser geeignet. Der spezifische Kraftstoffverbrauch bei Dieselgeräten ist geringer. Festinstallierte Notstromanlagen dürfen mit steuerbegünstigtem Kraftstoff (Heizöl) betrieben werden.

 

 Wieder nach oben

 

 

 

Startsystem

 

 Man unterscheidet generell zwischen zwei Startsystemen:

1.    Reversierstarter für das manuelle Anwerfen des Motors durch Anreißen über ein sich

       automatisch aufrollendes Seil.

2.    Elektrostart über Anlasser

 

Wieder nach oben

 

 

 

Generatoren

 

Der antreibende Motor erzeugt über einen Rotor und dessen magnetische Eigenschaften ein Magnetfeld, welches dann in den Wicklungen des den Rotor umgebenden Stators einen Stromfluss der gewünschten Leistung erzeugt. Man unterscheidet zwischen Synchron- und Asynchron-Generatoren. Wir bieten ausschließlich Synchron-Generatoren an, die durch den offenen Generatoraufbau die Schutzart IP 23 aufweisen. Höhere Schutzarten bis zu IP 45 sind gegen Aufpreis möglich. Unsere Generatoren sind kurzfristig bis zum 3fachen Wert überlastbar, um bei induktiven Verbrauchern den Anlaufstrom zu überbrücken.

 

Wieder nach oben

 

 

 

Schutzart

 

Für den Einsatz in einer Industrieumgebung sind Schutzklassen und Normen definiert, die angeben, welchen Umweltbelastungen hinsichtlich Berührung, Fremdkörper- und Feuchtigkeitsschutz ein System ausgesetzt werden kann, ohne Schaden zu nehmen. Definiert werden die Schutzklassen in der IP Norm, DIN EN 60529: Schutzarten durch Gehäuse (IP Code).

Der IP Code besteht typischerweise aus einer zweistelligen Ziffernkombination, die den jeweiligen Schutzgrad angibt, z.B. IPxy (oder IP54). Die erste Ziffer x spezifiziert die Schutzklasse für Berührungs- und Fremdkörperschutz, die zweite Ziffer y den Wasser- und Feuchtigkeitsschutz,

Nachstehende Tabellen (ohne Gewähr) erläutern die Bedeutung der IP Codes:

Berührungs- und Fremdkörperschutz

 

Kennziffer

Benennung – Erklärung

0

Nicht geschützt

1

Geschützt gegen feste Fremdkörper 50mm Durchmesser und größer:
Die Objektsonde (Kugel 50mm) darf nicht voll eindringen

2

Geschützt gegen feste Fremdkörper 12.5mm Durchmesser und größer:
Die Objektsonde (Kugel 12,5mm) darf nicht voll eindringen
Hinweis: Typischerweise die Lüftungsschlitze in einem PC Netzteilgehäuse.

3

Geschützt gegen feste Fremdkörper 2.5mm Durchmesser:
Die Objektsonde (Kugel 2,5mm) darf überhaupt nicht eindringen

4

Geschützt gegen feste Fremdkörper 1mm und größer:
Die Objektsonde (Kugel 1mm) darf überhaupt nicht eindringen

5

Staubgeschützt:
Eindringen von Staub ist nicht vollständig verhindert, aber Staub darf nicht in einer solchen Menge eindringen, daß das Arbeiten des Gerätes oder die Sicherheit beeinträchtigt wird

6

Staubdicht:
Kein Eindringen von Staub bei einem Unterdruck von 20mbar im Gehäuse

 

Wieder nach oben

 

 

 

Wasserschutz

 

Kennziffer

Benennung - Erklärung

0

Kein Schutz

1

Geschützt gegen Tropfwasser:
Senkrecht fallende Tropfen dürfen keine schädlichen Wirkungen haben

2

Geschützt gegen Tropfwasser wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist:
Senkrecht fallende Tropfen dürfen keine schädlichen Wirkungen haben, wenn das Gehäuse um einen Winkel bis zu 15° beiderseits der Senkrechten geneigt ist

3

Geschützt gegen Sprühwasser :
Wasser, das in einem Winkel bis zu 60° beiderseits der Senkrechten gesprüht wird, darf keine schädlichen Wirkungen haben

4

Geschützt gegen Spritzwasser:
Wasser, das aus jeder Richtung  gegen das Gehäuse spritzt, darf keine schädlichen Wirkungen haben

5

Geschützt gegen Strahlwasser:
Wasser, das aus jeder Richtung als Strahl gegen das Gehäuse gerichtet ist, darf keine schädlichen Wirkungen haben
Hinweis: Entspricht ca. 12,5 Liter/Minute (Gartenschlauch). Testzeitraum ca. 5 Minuten. (Angabe ohne Gewähr.)

6

Geschützt gegen starkes Strahlwasser:
Wasser, das aus jeder Richtung als starker Strahl gegen das Gehäuse gerichtet ist, darf keine schädlichen Wirkungen haben

7

Geschützt gegen die Wirkungen beim zeitweiligen Untertauchen in Wasser:
Wasser darf nicht in einer Menge eintreten, die schädliche Wirkungen verursacht, wenn das Gehäuse unter genormten Druck- und Zeitbedingungen zeitweilig im Wasser untergetaucht ist

8

Geschützt gegen die Wirkungen beim dauernden Untertauchen in Wasser:
Wasser darf nicht in einer Menge eintreten, die schädliche Wirkungen verursacht, wenn das Gehäuse dauernd unter Wasser getaucht ist unter Bedingungen, die zwischen Hersteller und Anwender vereinbart werden. Die Bedingungen müssen jedoch schwieriger sein als für Kennziffer 7

 

Wieder nach oben

 

 

 

Verbraucher

 

Man unterscheidet zwischen ohmschen und induktiven Verbrauchern.

Bei ohmschen Verbrauchern handelt es sich um Verbraucher, die keinen Anlaufstrom benötigen, d.h. Verbraucher, deren Strombedarf sich im Einschaltmoment nicht bis zum normalen Betriebszustand erhöht. Hierunter fallen z. B. Bohrmaschinen, Stichsägen, Heckenscheren, Glühlampen, Heizung usw.

Bei diesen Verbrauchern können Sie die Leistungsdaten ohne Hinzurechnung von weiteren Werten übernehmen.

Bei induktiven Verbrauchern handelt es sich um Verbraucher, die nur kurzfristig, während des Einschaltmomentes, ein Vielfaches der angegebenen Leistung benötigen. Hierunter fallen z. B.  Elektromotoren, Schweißgeräte, Pumpen, Hochdruckreiniger usw.

Gerade Pumpen benötigen zum Aufbau des magnetischen Feldes sowie zum Hochlaufen auf Betriebsdrehzahl bis zum 8-fachen des angegebenen Wertes.

 

Wieder nach oben

 

 

© 2007 - 2009 DWK- Aggregate