
DWK –
Aggregate
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-Notstromautomatiken
Nobody´s perfect
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Wissenswertes
Stromerzeuger,
angetrieben von Verbrennungsmotoren, dienen den vielfältigsten
Einsatzzwecken.
Man braucht sie als
Stromquelle im Freizeitbereich genauso wie im professionellen Einsatz. Sie
treiben Elektrowerkzeuge an, sorgen für Beleuchtung u. v. m.
Folgendes sollten Sie
beim Kauf eines Stromerzeugers bedenken:
Die wichtigste Frage
ist sicherlich für was Sie den Stromerzeuger einsetzen möchten – hier wären
die Möglichkeiten:
- um Strom zu haben,
falls das öffentliche Netz ausfällt,
- um Strom zu haben,
wenn vor Ort keiner vorhanden ist,
- um Strom zu haben, um
Lastspitzen zu überbrücken.
Wie wählt man einen geeigneten Stromerzeuger aus?
Begriffsdefinition:
Spannung:
Potentialunterschied zwischen zwei Polen - gemessen in Volt (V)
Stromstärke:
Elektronenfluss -
gemessen in Ampere (A)
Widerstand:
Widerstand vermindert
Elektronenfluss - gemessen in Ohm
(Ω)
Leistung:
Elektrische Leistung
entwickelt sich im Zusammenhang von Spannung und Strom, zum Beispiel in
einem elektrischen Gerät bzw. Verbraucher - gemessen in Watt (W) oder
Volt Ampere (VA).
Frequenz:
Wie oft der
Wechselstrom seine Polarität pro Sekunden ändert - gemessen in Hertz
(Hz).
Leistungsfaktor:
Relation zwischen
Wirkleistung (W) und Scheinleistung (VA). Zeigt die verschiedenen Phasen
zwischen Spannung und Stromstärke, abhängig von den Charakteristiken der
Anlage. Ist eine reine Zahl, angezeigt in cosphi. Der Leistungsfaktor
ist auf dem Typenschild des Gerätes ersichtlich.
Die abgebende Leistung
des Aggregates kann wie folgt berechnet werden:
Wechselstrom (230 V) : W
= V x A x cosphi
Drehstrom (400 V) : W = (V x A x cosphi)
⅓
Wie wählt man einen
geeigneten Stromerzeuger aus?
Um die richtige
Stromerzeugerwahl zu treffen, sind folgende Schritte notwendig:
1. Stellen
Sie
die Verbraucherart
(ohmsche oder induktive) fest
ohmsche Verbraucher =
einer oder mehrere Widerstände, die bei einer Spannung Hitze erzeugen, wie z. B. Ofen, Glühlampe, Bügeleisen.
Induktive Verbraucher
= Hauptsächlich ist es das Vorhandensein von Induktivität, d. h.
elektrisch
Komponenten, die
Elektromagnetismus erzeugen. Spannung und Strom (bei sinusförmig) sind
außerhalb der Phase, d. h. sie
erreichen ihr Spitzen in zwei verschiedenen Momenten und benötigen
kurzfristig, je nach Gerät, zum Anlaufen den
zwei- bis achtfachen Strom der Dauerleistung, z. B. Ventilatoren,
Bohrmaschinen, Pumpen, Kompressoren,
Betonmischer usw.
2. Bestimmen Sie die
notwendige Leistung der Verbraucher
3. Wählen Sie den
geeigneten Stromerzeuger aus bzw. rufen Sie uns an, oder mailen Sie uns.
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Antriebsarten
Benzinmotoren kommen in
Frage, wenn der Stromerzeuger für den mobilen Einsatz klein und leicht sein
soll und nur kurze Laufzeiten bei intermittierendem Betrieb zu erwarten sind.
Unsere Benzinstromerzeuger werden mit bleifreiem Normalbenzin betrieben.
Dieselmotoren sind
schwerer und robuster und damit für längere Laufzeiten besser geeignet. Der
spezifische Kraftstoffverbrauch bei Dieselgeräten ist geringer.
Festinstallierte Notstromanlagen dürfen mit steuerbegünstigtem Kraftstoff
(Heizöl) betrieben werden.
Startsystem
Man unterscheidet
generell zwischen zwei Startsystemen:
1.
Reversierstarter für das manuelle Anwerfen des Motors durch Anreißen über ein
sich
automatisch aufrollendes Seil.
2.
Elektrostart über Anlasser
Generatoren
Der antreibende Motor
erzeugt über einen Rotor und dessen magnetische Eigenschaften ein Magnetfeld,
welches dann in den Wicklungen des den Rotor umgebenden Stators einen
Stromfluss der gewünschten Leistung erzeugt. Man unterscheidet zwischen
Synchron- und Asynchron-Generatoren. Wir bieten ausschließlich
Synchron-Generatoren an, die durch den offenen Generatoraufbau die Schutzart IP 23 aufweisen. Höhere Schutzarten bis zu IP 45 sind gegen Aufpreis möglich.
Unsere Generatoren sind kurzfristig bis zum 3fachen Wert überlastbar, um bei
induktiven Verbrauchern den Anlaufstrom zu überbrücken.
Schutzart
Für den Einsatz in
einer Industrieumgebung sind Schutzklassen und Normen definiert, die angeben,
welchen Umweltbelastungen hinsichtlich Berührung, Fremdkörper- und
Feuchtigkeitsschutz ein System ausgesetzt werden kann, ohne Schaden zu
nehmen. Definiert werden die Schutzklassen in der IP Norm, DIN EN 60529:
Schutzarten durch Gehäuse (IP Code).
Der IP Code besteht
typischerweise aus einer zweistelligen Ziffernkombination, die den jeweiligen
Schutzgrad angibt, z.B. IPxy (oder IP54). Die erste Ziffer x spezifiziert die
Schutzklasse für Berührungs- und Fremdkörperschutz, die zweite Ziffer y den
Wasser- und Feuchtigkeitsschutz,
Nachstehende Tabellen
(ohne Gewähr) erläutern die Bedeutung der IP Codes:
Berührungs- und
Fremdkörperschutz
Kennziffer
Benennung – Erklärung
0
Nicht geschützt
1
Geschützt gegen feste Fremdkörper 50mm Durchmesser und größer:
Die Objektsonde (Kugel 50mm) darf nicht voll eindringen
2
Geschützt gegen feste Fremdkörper 12.5mm Durchmesser und größer:
Die Objektsonde (Kugel 12,5mm) darf nicht voll eindringen
Hinweis: Typischerweise die Lüftungsschlitze in einem PC Netzteilgehäuse.
3
Geschützt gegen feste Fremdkörper 2.5mm Durchmesser:
Die Objektsonde (Kugel 2,5mm) darf überhaupt nicht eindringen
4
Geschützt gegen feste Fremdkörper 1mm und größer:
Die Objektsonde (Kugel 1mm) darf überhaupt nicht eindringen
5
Staubgeschützt:
Eindringen von Staub ist nicht vollständig verhindert, aber Staub darf
nicht in einer solchen Menge eindringen, daß das Arbeiten des Gerätes
oder die Sicherheit beeinträchtigt wird
6
Staubdicht:
Kein Eindringen von Staub bei einem Unterdruck von 20mbar im Gehäuse
Wasserschutz
Kennziffer
Benennung - Erklärung
0
Kein Schutz
1
Geschützt gegen Tropfwasser:
Senkrecht fallende Tropfen dürfen keine schädlichen Wirkungen haben
2
Geschützt gegen Tropfwasser wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist:
Senkrecht fallende Tropfen dürfen keine schädlichen Wirkungen haben, wenn
das Gehäuse um einen Winkel bis zu 15° beiderseits der Senkrechten
geneigt ist
3
Geschützt gegen Sprühwasser :
Wasser, das in einem Winkel bis zu 60° beiderseits der Senkrechten
gesprüht wird, darf keine schädlichen Wirkungen haben
4
Geschützt gegen Spritzwasser:
Wasser, das aus jeder Richtung gegen das Gehäuse spritzt, darf
keine schädlichen Wirkungen haben
5
Geschützt gegen Strahlwasser:
Wasser, das aus jeder Richtung als Strahl gegen das Gehäuse gerichtet
ist, darf keine schädlichen Wirkungen haben
Hinweis: Entspricht ca. 12,5 Liter/Minute (Gartenschlauch). Testzeitraum
ca. 5 Minuten. (Angabe ohne Gewähr.)
6
Geschützt gegen starkes Strahlwasser:
Wasser, das aus jeder Richtung als starker Strahl gegen das Gehäuse
gerichtet ist, darf keine schädlichen Wirkungen haben
7
Geschützt gegen die Wirkungen beim zeitweiligen Untertauchen in Wasser:
Wasser darf nicht in einer Menge eintreten, die schädliche Wirkungen
verursacht, wenn das Gehäuse unter genormten Druck- und Zeitbedingungen
zeitweilig im Wasser untergetaucht ist
8
Geschützt gegen die Wirkungen beim dauernden Untertauchen in Wasser:
Wasser darf nicht in einer Menge eintreten, die schädliche Wirkungen
verursacht, wenn das Gehäuse dauernd unter Wasser getaucht ist unter
Bedingungen, die zwischen Hersteller und Anwender vereinbart werden. Die
Bedingungen müssen jedoch schwieriger sein als für Kennziffer 7
Verbraucher
Man unterscheidet
zwischen ohmschen und induktiven Verbrauchern.
Bei ohmschen
Verbrauchern handelt es sich um Verbraucher, die keinen Anlaufstrom
benötigen, d.h. Verbraucher, deren Strombedarf sich im Einschaltmoment nicht
bis zum normalen Betriebszustand erhöht. Hierunter fallen z. B.
Bohrmaschinen, Stichsägen, Heckenscheren, Glühlampen, Heizung usw.
Bei diesen Verbrauchern
können Sie die Leistungsdaten ohne Hinzurechnung von weiteren Werten
übernehmen.
Bei induktiven
Verbrauchern handelt es sich um Verbraucher, die nur kurzfristig, während des
Einschaltmomentes, ein Vielfaches der angegebenen Leistung benötigen.
Hierunter fallen z. B. Elektromotoren, Schweißgeräte, Pumpen,
Hochdruckreiniger usw.
Gerade Pumpen benötigen
zum Aufbau des magnetischen Feldes sowie zum Hochlaufen auf Betriebsdrehzahl
bis zum 8-fachen des angegebenen Wertes.
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